SphinCS - Clinical Science for LSD

Lernen Sie uns kennen

Bei SphinCS haben wir unsere Aktivitäten auf zwei Entitäten verteilt organisiert: SphinCS und SphinCSLyso. 
Wir sind ein spezialisiertes Team mit umfangreichen Kenntnissen und Erfahrungen auf dem Gebiet der LSDs, geleitet von Dr. Eugen Mengel und Petra Kleinhans. Schirmherr ist Prof. Michael Beck.

Die internationale Forschung auf dem Gebiet der LSDs wurde durch Prof. Dr. Beck und Dr. Eugen Mengel mitgeprägt und voran getrieben. In den letzten 25 Jahren wurden für 9 (von > 50) LSDs Therapien zugelassen. Bei 8 Erkrankungen waren Prof. Dr. Beck und Dr. Mengel maßgeblich beteiligt.

SphinCS - Clinical Science for LSD | SphinCS - Clinical Science for LSD | Hochheim

Kooperative Forschung

Als unabhängiges Institut für klinische Forschung im Bereich LSD liegt unser Fokus auf vielversprechenden neuen Arzneimitteln für LSDs auf hohem Niveau in allen Phasen und Aspekten der klinischen Forschung.

Wir wollen deutschsprachigen Patienten die Möglichkeit geben, an zukünftigen Studien mit neuen Arzneimitteln teilzunehmen.

Wir verfolgen das Konzept, dass Patienten eine aktive Rolle in der klinischen Forschung spielen. Die Kooperation mit den Selbsthilfegruppen ist ein wesentlicher Aspekt unseres Ansatzes. 

Team of SphinCS - Clinical Research for LSD

Was wir Ihnen bieten

  • Umfangreiche Erfahrungen und Kenntnisse auf dem Gebiet der lysosomalen Speicherkrankheiten. 
  • Hervorragend ausgebildete Mitarbeiter nach Good Clinical Practice ( GCP ) als Qualitätsstandard bei der Durchführung von Studien.
  • Zielgerichteten Einsatz von Fördergeldern.
  • Einen schnellen und effektiven Regulierungs- und Verwaltungsprozess bei der Vorbereitung von Studien.
  • Wissenschaftliche Daten, um Studienendpunkte oder Auswahlkriterien zu evaluieren. 
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Woran wir arbeiten

  • Neue Arzneimittel für bisher unbehandelte lysosomale Speicherkrankheiten.
  • Optimierung der Diagnostik, um diagnostische Irrwege in Zukunft zu vermeiden..
  • Einfluss der Erkrankungen auf die Psyche eines Patienten sowie die familiäre Belastung.
  • Auswirkungen der Epilepsie bei lysosomalen Speicherkrankheiten.
  • Zunahme von Behandlungserfolgen der Epilepsie bei lysosomalen Speicherkrankheiten.
  • Verbesserungen bei zugelassenen Medikamenten.
SphinCS - Clinical Science for LSD | Aktuelle Studien

Wir forschen für Sie

Geschäftsführer

Dr. Eugen Mengel

Principal Investigator, Gründer und CEO der SphinCS GmbH & SphinCS Lyso gemeinnützige UG. Dr. Mengel hat sich der Forschung auf dem Gebiet der LSDs gewidmet und massgeblich zur Weiterentwicklung dieses Forschungsgebietes beigetragen. 

Dr. Eugen Mengel | SphinCS - Clinical Science for LSD

Berater

Prof. Dr. Michael Beck

Dr. Beck verfügt über einen breiten wissenschaftlichen Hintergrund in den Bereichen: Medizin, Pädiatrie, Biochemie und Humangenetik. Er hat international großen Einfluss auf die Weiterentwicklung des Studiengebiets der LSDs. Bei SphinCS arbeitet er als Berater. 

Prof. Dr. Michael Beck | SphinCS - Clinical Science for LSD

Leitung & Koordination

Petra Kleinhans

Petra Kleinhans ist examinierte Fachkinderkrankenschwester und arbeitet seit über 16 Jahren im Bereich der lysosomalen Speicherkrankheiten. In diesem Zeitraum entwickelte sie ihre Expertise in klinischen Studien von Phase I-IV. Neben der Studienkoordination und dem Studien Management gehört die Projektentwicklung zu ihre Haupttätigkeit.
Am Standort Hochheim organisiert die Mitbegründerin der SphinCS Studien der Seltenen bis Ultraseltenen Krankheiten.

Petra Kleinhans | SphinCS - Clinical Science for LSD

Ärztliche Studienleitung | Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin

Dr. med. Yasmina Amraoui

Frau Dr. Amraoui verfügt über eine 15-jährige Expertise in der Diagnostik, Betreuung und Behandlung von Patienten mit lysosomalen Stoffwechselerkrankungen, die sie während ihrer Tätigkeit als Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin an der Universitätsmedizin Mainz erwarb. Fr. Dr. Amraoui nahm als Prüfärztin an über 30 klinischen Studien teil und war maßgeblich an der Erforschung verschiedener lysosomaler Speichererkrankungen und der Zulassung verschiedener Medikamente beteiligt. Seit Oktober 2019 verstärkt Frau Dr. Amraoui mit ihrer hohen fachlichen Kompetenz als Prüfärztin das Team der SphinCS. Zu ihren Tätigkeiten gehören neben der Leitung und Durchführung von klinischen Studien die Projektentwicklung. 

Dr. med. Yasmina Amraoui  | SphinCS - Clinical Science for LSD

Ärztin

Dr. Grecia Mendoza Rios

Nach Abschluss ihres Medizinstudiums an der mexikanischen Universität Michoacan of Saint Nicholas of Hidalgo arbeitete Frau Rios als Notärztin. Seit 2020 gehört sie zum SphinCS-Team. 

Dr. Grecia Mendoza Rios | SphinCS - Clinical Science for LSD

Studienkoordinatorin

Loreen Gramsch

Loreen Gramsch ist examinierte Kinderkrankenschwester und absolvierte 2011 berufsbegleitend eine ½ jährige Ausbildung zur Studienassistentin. Seit 2009 arbeitet sie als Studienkoordinatorin in klinischen Studien der Phasen I-IV. Sie eignete sich in den letzten 4 Jahren eine hohe fachliche Kompetenz auf dem Gebiet der lysosomalen Speichererkrankungen an. Seit April 2020 verstärkt Frau Gramsch mit ihrer Expertise als Studienkoordinatorin das Team der SphinCS. Zu ihren Tätigkeiten gehören neben der Koordination und Durchführung von klinischen Studien die Projektentwicklung.

Loreen Gramsch | SphinCS - Clinical Science for LSD

Zertifizierte Prüfärztin für klinische Studien

Dr. med. Verena Schädlich

Nach der Ausbildung zur Kinderkrankenschwester sammelte Frau Dr. Schädlich bereits 2003 als Studienassistentin erste Erfahrungen in dem Bereich LSD in der Arbeitsgruppe von Prof. Beck und Dr. Mengel und promovierte in diesem Bereich zum Thema Morbus Gaucher. Im Anschluss an das Medizinstudium war sie einige Jahre als Ärztin in der Anästhesie und Intensivmedizin tätig, bevor sie 2016 als Research Physician in die klinischen Forschung wechselte. Seit September 2020 verstärkt sie nun nach 17 Jahren wieder Dr. Eugen Mengel und das SphinCS Team als zertifizierte Prüfärztin für klinische Studien.

Dr. med. Verena Schädlich | SphinCS - Clinical Science for LSD

Die SphinCS Instanzen

SPHINCS GmbH

ist ein Institut, welches gewerbliche Dienstleistungen in Form von klinischer Forschung und Projektmanagement auf dem Gebiet der seltenen lysosomalen Krankheiten als Auftragsleistung anbietet.  

Gegenstand des Unternehmens ist  die Erbringung von Beratungsleistungen im Zusammenhang mit klinischen Studien, die Durchführung und Betreuung klinischer Studien, die Beratung und Betreuung von Patienten und deren Angehörigen im Rahmen klinischer Studien, Projektmanagement, Schulungen und alle damit zusammenhängenden Tätigkeiten.

Dies sind im Einzelnen:

  • Auftragsleistung: AMG-Studien der Phasen 1b-4
  • Auftragsleistung: Natural History Studien und Kohortenstudien
  • Auftragsleistung – Ärzteschulung/Schulung medizinisches Fachpersonal
  • Gutachten und Advisory boards
  • Vortragstätigkeit

SPHINCS Lyso gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt)

Gegenstand des Unternehmens sowie Zweck der SphinCS Lyso gemeinnützige UG (haftungsbeschränkt) ist die Förderung der Gesundung und des Wohlbefindens von Patienten mit lysosomalen Speicherkrankheiten, die bisher nicht behandelbar sind und die Förderung der Wissenschaft und Forschung im öffentlichen Gesundheitswesen, vornehmlich im Kontext von lysosomalen Speichererkrankungen.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch

  • Informationen für Patienten und deren Familien über Therapieoptionen im Rahmen von klinischen Studien;
  • Durchführung von epidemiologischen Studien und Registerstudien, die der Entwicklung von neuen Therapien für bisher unbehandelbare Erkrankungen den Weg ebenen;
  • Information der Öffentlichkeit über die Probleme erkrankter Patienten und ihrer Familien;
  • Durchführung von Veranstaltung, die der Information über lysosomalen Speicherkrankheiten und Schulung zum Umgang mit einer der Erkrankung dienen;
  • Die Unterstützung von Forschungsvorhaben, die lysosomale Speicherkrankheiten betreffen;
  • Die Durchführung von Forschungsvorhaben, die Therapieoptionen für bisher unbehandelbare Erkrankungen den Weg ebenen;
  • Die Vergabe von Forschungsaufträgen, die lysosomale Speicherkrankheiten betreffen;
  • Die Begleitung von Forschungsaufträgen, die lysosomale Speicherkrankheiten betreffen;
  • Die Erstellung von wissenschaftlichen Gutachten betreffend lysosomalen Speichererkrankungen;
  • Die Durchführung wissenschaftlicher Veranstaltungen betreffend lysosomalen Speichererkrankungen;  

Die Biobank der SphinCS Lyso

Die Untersuchung von menschlichen Biomaterialien und die Analyse der daraus gewonnenen oder zu gewinnenden Daten sind zu einem wichtigen Instrument medizinischer Forschung geworden. Um Krankheiten zu verstehen, ist es wichtig, mehr über die zugrunde liegenden biologischen Abläufe zu erfahren.

Das Ziel der Biobank ist die Sammlung und Archivierung von Biomaterialien und zugehöriger Daten von Patienten mit lysosomalen Speichererkrankungen zum Zweck der medizinischen Forschung. Es sollen Biomarker analysiert werden, die in Zukunft in der Diagnostik, in der Beschreibung des Krankheitsverlaufs und Prognose und im Therapiemonitoring von Patienten mit lysosomalen Speichererkrankungen Anwendung finden sollen. Biomarker spielen in der Diagnostik und bei der Bewertung von Therapien für lysosomale Speichererkrankungen eine entscheidende Rolle.

Um welche Art von Biomaterialien und Daten handelt es sich?

Bei dem Biomaterial handelt es sich um Gewebe und Körperflüssigkeiten, die im Laufe von Ihren Arztbesuchen zum Zweck der Untersuchung oder Behandlung entnommen, dafür jedoch nicht mehr benötigt werden und daher ansonsten vernichtet würden. 

Hinzu können Blutproben (2-4 ml) kommen, die zusätzlich gewonnen werden. 

Die erhobenen Daten umfassen ausgewählte Informationen zu Ihrer Person, insbesondere medizinische Daten:

  • Alter in Jahren
  • Geschlecht
  • Diagnose
  • Alter bei Diagnosestellung
  • Symptome (Krankheitsmerkmale)
  • Medikamentöse Therapie/n mit Therapiedauer zum Zeitpunkt der Biomaterialentnahme
Wie werden die Biomaterialien und Daten verwendet?

Die von Ihnen zur Verfügung gestellten Biomaterialien und Daten werden ausschließlich für die Erforschung lysosomaler Speichererkrankungen, hierbei handelt es sich um bestimmte Stoffwechselerkrankungen, verwendet. Durch die Forschung soll die Erkennung und Behandlung von lysosomalen Speichererkrankungen verbessert werden. Die genauen Fragestellungen können jedoch zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht konkret benannt werden. 

Die Biomaterialien und Daten sollen für unbestimmte Zeit aufbewahrt werden, da zu jetzigem Zeitpunkt nicht vorauszusehen ist, wann die Biomaterialien und die dazugehörigen Daten verwendet werden, und für die medizinische Forschung bereitgestellt werden.